Colabonet

Vernetzung auf allen Ebenen

Um „echtes“ Netzwerken digital zu gestalten, entwickelt der Netzwerk-Spezialist Zentrum für Foren in der grafischen Datenverarbeitung (ZGDV) e.V. Colabonet – eine flexible und dynamisch anpassbare Plattform, die Vernetzung auf allen Ebenen ermöglicht und auch alle Formate integriert. Zur Finanzierung wurden nun Mittel über ein hessisches Förderprogramm beantragt.

Mit dem Aufbau einer Plattform zur digitalen Vernetzung von Unternehmen, Wissenschaft, Politik und sonstigen Institutionen verfolgt das ZGDV das Ziel, ein digitales Ökosystem für das Netzwerken aufzubauen, dass es in dieser Form noch nicht gibt: digital, frei skalierbar, modular und flexibel. Vergleichbar mit dem Lego-Prinzip bauen sich die Nutzer bzw. Nutzergruppen die für ihre Belange passende Struktur auf. Die Plattform bedient dabei den drei Ebenen: Qualität, gekennzeichnet durch einfache Bedienbarkeit und Usability; Technik, gekennzeichnet durch Open Source-Komponenten, die Abhängigkeiten vermeidet; sowie Recht, gekennzeichnet durch höchste Sicherheitsstandards, DSGVO-konforme Datenverwaltung und dem Betrieb in einem sicheren Rechenzentrum.

Auf der Netzwerkplattform Colabonet sollen sich Gruppen zusammenfinden, die ein gemeinsames Interesse haben und an Lösungen oder Mehrwerten in Bezug auf das gemeinsame Interesse arbeiten möchten. Die sich bildende Netzwerke können sehr unterschiedlich sein: von geschlossen, kleinen Einheiten über adhoc und kurzfristig entstehenden Arbeitsgemeinschaften bis hin zur Community of Practice. Es können auch Förderanträge ausgearbeitet und formuliert, Fördermöglichkeiten gesucht, Projektdetails dokumentiert oder Businesspläne erstellt werden.

Für die Konzeption und die Umsetzung hat das ZGDV Fördermittel beim Land Hessen beantragt. Von Hessen geht damit ein innovativer Vorreiter ins Feld, durch den zudem Wissen und Projektergebnisse breit in die Umsetzung kommen. Ziel ist es auch, die Vernetzung von Wissenselementen zu unterstützen, u. a. in Form von Dialogforen unter Beteiligung verschiedener Fachdisziplinen, um zielgerichtet Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit und anwendungsorientierten Forschung in die Praxis zu begleiten. Erfolgreicher Wissenstransfer ist zudem die Voraussetzung für Lernen, gewissermaßen die Schnittstelle zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen, die unter-einander kooperieren möchten.

Weitere Informationen: Stefan Dudzinski-Lange, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

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